Wie in Wien alles begann - Stöpsel sammeln

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Stöpsel sammeln für einen guten Zweck
max. 8x8 cm
„Nachbarschaftshilfe kennt keine Grenzen - wir sammeln Plastikverschlüsse und helfen“
„Sosedska pomoč ne pozna meja - zbiramo plastične zamaške in pomagamo“
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Wie in Wien alles begann

Abgaben/Abholung > Retrospektive
brachte in der Online Ausgabe diesen Beitrag:

Die kleine Lara hofft auf viele Stöpsel, Astrid Hobel sammelt sie
Die Idee ist so einfach wie genial! Der Kulturverein "Edinost" sammelt Plastik-Verschlüsse und verkauft diese weiter. Der Erlös kommt der kleinen Lara aus Bad Eisenkappel zugute! In Wien stellt sich Astrid Hobel mit ihrem Mann in den Dienst der guten Sache. Mit einem Hacken: Wie kommen die Stöpsel nur nach Kärnten?


Lara ist gerade einmal 17 Monate alt und trotzdem ist sie schon jetzt vom Leben gezeichnet: Sie leidet an Nervenkrebs. Von ihrem Heimatland Kärnten geht eine Welle der Hilfsbereitschaft aus. Die hat jetzt auch Wien erreicht: Astrid Hobel und ihr Mann Werner Koudela sammeln für die Aktion "Nachbarschaft kennt keine Grenze" Plastik-Verschlüsse von Tetrapackerln, Getränke- oder Kosmetikflaschen. Die werden an eine Firma weiterverkauft, die daraus Granulat herstellt.

Pro Tonne gibt es 300 Euro, die Erlöse gehen an die Familie von Lara. Hobel erklärt: "Die Lager sind immer voll! Unser Problem ist, dass wir nicht wissen, wie wir unsere Schätze kostengünstig nach Kärnten bringen sollen." Daher ihr Aufruf an alle Exil-Kärntner in Wien: "Wenn Sie nach Hause fahren, nehmen Sie doch ein Sackerl Stöpsel mit. Melden Sie sich bitte unter office@edinost.at" Abgabestelle für weitere Stöpsel: Bei der UNO-City-Kirche in der Donaucitystraße 2.
Da wurde Peter Machek bereits hellhörig und nahm Kontakt mit Boris Sturm auf.
Die Enkeltochter, Sophia-Nicole hatte in diesen Tagen Voruntersuchungen im SMZ Ost zu einer größeren Operation im Rückenbereich. Da kam Peter die Idee, doch für Lara, die vermutlich nicht operiert werden kann, eine Webseite rund ums Stöpsel-sammeln zu kreieren. Angedacht waren 7 - 10 Seiten. Ja eh!

Als Folgebericht kam 2 tage später:

Mit der zweiten Abgabestelle - Dr. Hartl Autoverleih - war zwar eine Abgabe möglich, aber wo lagern und wer transportiert?
Kommt bereits der nächste Bericht:

Der Name Friedrich Hofer war Peter irgendwoher bekannt. E-Mails zwischen cargoworld und Peter folgten. Fazit: Beide gingen 1976/77 in die gleiche Berufschule(16., Kreitnergasse) und trafen sich vor Unterrichtsbeginn im naheliegenden Kaffeehaus.

Nun wurden die Abgabe-Möglichkeiten und weitere Abhandlungen besprochen und Peter karrte ein- bis zweimal wöchentlich die Stöpsel zur Spedition MHM cargoworld. Mit Claus Mörth vom Büro der Spedition und den Lagerspezialisten Tekin, Helmuth und Civo konnte bald ein natürlicher Ablauf der Anlieferungen und dem Abtransport gefunden werden.

In der Zwischenzeit formierten sich weitere Abgabestellen bei (ehemalig) Fleischerei LEHNER, Hr. Schmid, (beide 1170 Wien), Getränkehaus Schaffer(Hr. Andy), Fr. Helga Weinmeyer, die ja schon länger sammelt, (ehemalig) Lebensmittel REUMANN(1220 Wien).
BETTENREITER Mariahilferstraße war Abgabestelle und transportierte auch selbst über die Filialzustellung nach Klagenfurt.

Viele Firmen und Institutionen halfen mit Abgabestellen aus, einige haben wieder wegen Platzmangel aufgehört. Aber wir zählen im Wien immerhin 19 aktive Abgabestellen!

Die Abholungen aus Wien und NÖ wurden bei MHM peniebel gewogen, abgemessen und für den Abtransport durch RIEGER-Trans dokumentiert. Allerdings waren wir am Jahresende 2012 bei Palette 68 - und das wurde im Lager der Spedition zu viel. Ein Container wurde im Frühjahr 2013 für die Stöpsel-Lagerung von Hr. Hofer zur Verfügung gestellt - und seither wird hier "selbst verwaltet", befüllt und wenn der Recycler MPI kommt, ausgeräumt und umgeladen.


500 Tonnen später freuen wir uns, dass Ihre Stöpselabgaben immer mehr
werden und wenn wir mehr als 10 Kindern helfen können!

© peter machek


Aktuell vom 10.12.2017
Aktuelles Sammelgewicht 674,236 To
HOTline +43 677 611 490 60
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